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Ost-Bau Ausgabe 03-08
Optimale Nutzung

"Mit uns bleiben Sie mobil", verspricht die Firma Lift-Reith aus Ehrenberg, am Fuße der Wasserkuppe. Die Erste Wohnungsbaugenossenschaft Berlin-Pankow e.G. hat den Trend zu mehr Lebensqualität und Unabhängigkeit bei ihren Mitgliedern erkannt und im sogenannten "Tiroler Viertel" zahlreiche Wohnungen behinderten freundlich und alten gerecht modernisieren lassen. Um das Wohnen bei körperlicher Eingeschränktheit und im Alter zu erleichtern, kam hier ein erster hessischer Aufzug zur Erschließung der im Hochparterre liegenden Erdgeschoßwohnungen zum Einsatz.
"Unsere Mitglieder sind im Durchschnitt 55 Jahre alt", erläutert der technische Leiter der Ersten Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Pankow (EWG) Werner Mackenrodt die behinderten freundliche und alters gerechte Modernisierung der vier- und fünfgeschossigen Wohnhäuser im Herzen der Hauptstadt. In Vorbereitung der Maßnahmen zur Instandsetzung und Modernisierung war in vielen Gesprächen immer wieder zu erfahren, daß es selbst den meisten Parterremietern inzwischen beschwerlich war, die acht Stufen ins Hochgeschoß zu steigen. Vor allem, wenn sie den Wocheneinkauf oder Getränkekästen hinauftragen müssen.
(Der BLH-D Homelift ist mit 15 Meter Höhe für innen und außen mit und ohne Schacht verwendbar. Die BLM-Hubbühne erreicht bis zu einem Meter Förderhöhe.)
"Eine Treppenanlage mit Lift kam aber nicht Betracht", informiert Mackenrodt: Es wäre baulich durchaus bedenklich gewesen in den engen Treppenhäusern der Tiroler-, Dolomiten-, Trienter- und Zillertalstraße noch Gleitschienen und einen - wenn auch zusammenklappbaren - Treppenlift zu installieren. Blieb nur die Möglichkeit des Zugangs über den Balkon.
Im Rahmen der Modernisierung wurden neue Balkonanlagen realisiert, in deren Balkonbrüstungen im Erdgeschoß bereits Türen intergriert sind. Verbreiterte schwellenfreie und abschließbare Balkontüren ermöglichen im Bedarfsfall die barrierefreie Befahrung des Balkons und bei Nachrüstung einer Hebebühne das barrierefreie Erreichen der Wohnungen. Somit können für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen oder Mieter, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, die oft unüberwindbaren Hindernisse durch Stufen beziehungsweise Schwellen vermieden werden.
Auch im Inneren der Wohnungen wurden, dem Bedarf folgend, Türen verbreitert und Sanitärräume mit barrierefreien Duschen umgebaut.
Auf der Suche nach einer komfortablen Liftanlage, die höchsten Sicherheitsstandard und eine einfache sowie behindertengrechte Bedienung bietet, stieß man auf die versierten Hubbühnen- und Aufzugsspezialisten aus Ehrenberg.
"Unsere Lifte zeichnen sich durch ausgefeilte Technik, solide Elektronik und hochwertiges Material aus und gewährleisten dadurch einen zuverlässigen und sicheren Betrieb", wirbt Matthias Reith für seine Produkte. Seit vielen Jahren setzt das hessische Unternehmen nach eigenen Angaben Standards im Bereich des barrierefreien Wohnens und Lebens und entwickelte die Technik stets nach den neuesten Bestimmungen und Normen weiter. Dabei spielte es keine Rolle, ob die Kunden Plattformlifte, Treppenliftsysteme, Aufzüge oder Hubbühnen favorisieren.
Man habe es sich zum Ziel gesetzt, die gesetzlich vorgeschriebene Gleichstellung von Behinderten zu verwirklichen, erläutert der Geschäftsführer der Firma Lift-Reith. So komme ihre Technik nicht nur an Pankower Plattenbauten, sondern auch in Pensionen, Gaststätten, Geschäftsräumen, Bürger- und Privathäusern, Arztpraxen sowie kleineren Mehrfamilienhäusern zum Einsatz. Die Lifte eigenen sich dabei sowohl für den Innen- und Außenbereich, unabhängig der baulichen Situation, berichtet Reith. Seine Aufzüge würden immer fachgerecht von geschulten Monteuren eingebaut, nur so könne er Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit auf Dauer garantieren. Schließlich sei die Entscheidung für einen Lift immer eine Entscheidung für mehr Mobilität, mehr Lebensqualität und für eine optimale Nutzung der gesamten Wohnflächen.
Andreas Kühn
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Ost-Bau Ausgabe 04-09

Mobiles Chamäleon
Mit dem Hydrostar von Lift-Reith können Treppenhöhen- und tiefen überwunden werden.
Mobilität - ein hohes Gut - egal ob bei der Arbeit, in der Freizeit oder im Wohnumfeld, egal ob jung, ob alt.
Für diejenigen, die nicht alles und jeden Ort allein, aus eigener Kraft und ohne fremde Hilfe erreichen können, kann der einfache Besuch einer Behörde, eines Museums oder gar der eigenen Wohnung zur großen Belastung werden oder gar unmöglich sein. Denn meist fehlt die Hilfe Dritter, bestimmte bauliche Voraussetzungen oder das technische Equipment.
Denn nach einer demographischen Prognose wird die Zahl derjenigen Bürgerinnen und Bürger, welche in Zukunft auf einen altersgrechten Wohnraum sowie barrierefreies oder barrierearmes Umfeld angewiesen sind, deutlich steigen. Bereits in 30 Jahren wird rund ein Drittel aller Bundesbürger das ehemalige Rentenalter überschritten haben, da schon im Jahre 2020 rund 25 Prozent der Bevölkerung über 65 Jahre alt sein werden. Daß die deutsche Bevölkerung immer älter wird, das zeigen die Daten des statistischen Bundesamtes.
Die Wahrscheinlichkeit, daß immer größere Bevölkerungsteile nur eigenständig leben, wohnen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, nimmt stetig ab, wenn die technische Infrastruktur im öffentlichen Bereich und privaten Wohnumfeld keine Rücksicht auf Alter, Krankheit oder körperliche Handicaps nimmt.
"Mit uns bleiben Sie mobil!" Mit diesem Slogan wirbt die mittelständische Firma Lift-Reith, die im Herzen der Rhön und am Fuße der Wasserkuppe die gesetzlich vorgeschriebene Gleichstellung von Behinderten verwirklicht. Lift-Reith hat es sich auf die Fahne geschrieben natürlichen Mobilitätsverlusten entgegenzuwirken, indem sie am Markt erfolgreiche Produkte für das barrierefreie Wohnen und Leben plant, entwickelt, produziert und bundesweit über acht Standorte von Wunsiedel, über Mannheim, Berlin oder Hannover vertreibt und technisch betreut. Aus dem Herzen der Rhön, ausgegangen vom geographischen Mittelpunkt von Deutschland zählen praktisch der gesamte Bereich der Lift-, Hebetechnik für den häuslichen wie für den öffentlichen Sektor. Die Produktpalette von Home-, Plattform- und Treppenliften, Hubbühnen und Türantriebssystemen von Lift-Reith stehen für einen robusten, zuverlässigen und sicheren Gebrauch, da sich diese sowohl durch eine ausgefeilte Technik, Indutriekomponenten als auch durch hochwertiges Material im mechanischen, hydraulischen im elektrischen Bereich auszeichnen.
Eine neue Generation technischer Hilsmittel für mehr Wohnkomfort und Lebensqualität für Menschen mit einem Handicap bietet die Produktreihe Hydrostar. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Hydrauliklift, der immer dann und in Gebäuden zum Einsatz komen sollte, wenn der Bau einer für einen Rollstuhl befahrbaren Rampe oder die Installation eines Schrägaufzuges nicht möglich ist und ein großer Senkrechtaufzug wegen der Größer der zu überwindenen Höhenunterschiede unnötig oder unwirtschaftlich erscheint.
Mit dem Hydrostar von lift-Reith, der sich besonders gut für denkmalgeschützte und architektonisch anspruchsvolle Gebäude eignet, können je nach Bauausführung Treppenhöhen- und tiefen zwischen 1,5 und 2,5 Meter überwunden werden bei einer Tragkraft von 300 bis 800 Kilogramm. Was die schnell und unkompliziert zu montierende Produktreihe eint, ist der bodenbündige, unauffällige und so vor Vansdalismus schützende Einbau bei einer erstaunlich geringen Grubentiefe von nur 18 bis 34 Zentimetern, die objekt- und funktionsbezogene Größe der eigentlichen Transportplattform, die Steuerung über ein stationär angebrachtes Funk-Tastertableau oder einen kleinen Funk-Handsender in Form eines Schlüsselanhängers und der Hydraulikantrieb, für den es nur eines Elektroanschlusses von 230 Volt bedarf.
Bevor der Lift aus seiner für den Nutzer nicht wahrnehmbaren Stand-by-Stellung mit einer hubgeschwindigkeit von 0,01 Meter pro Sekunde startet, heben sich die Abrollsicherungen nach oben und die Scherkantenüberwachungen werden aktiviert. gleichzeitig warnt eine Signalleuchte mit intergriertem Akustiksignal vorübergehende Passanten vor dem unmittelbar beginnenden Bewegungsabläufen, die, wenn die Zielposizion bündig erreicht ist, zum Stillstand kommen.
Bei einer Nutzung im Außenbreich kann der im Boden in seiner Grube verborgene Hydrostar auch von Fahrzeugen bis zu einem Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen überfahren werden, was eine Nutzung vor gebäudeeingängen von Hotels, Krankenhäusern, Arztpraxen oder Pflegeeinrichtungen, die funktionsbedingt befahren müssen, erst möglich macht. Darüber hinaus paßt sich der Hydrostar chamäleongleich seiner architektonischen oder farbgestalterischen Umgebung an. Und zwar, indem die Trageplattform des Hydrostars mit praktisch allen denkbaren Umgebungsmaterialien vom Pflaster, über Parkett, Laminat, Teppich bis hin zu Fliesen und sogar Bitumen belegt werden können.
Jürgen Raabe
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