Informationen zu finanziellen Förderungen, Darlehen und Zuschüssen

Je nachdem, welchen Spielraum Ihnen Ihre persönliche Situation bietet, können Ihnen diverse Institutionen Förderungen und Zuschüsse ermöglichen.
Als Hilfestellung geben wir Ihnen hier nun einige Empfehlungen zum Thema Förderung und Zuschuss im Bereich baulicher Maßnahmen.
Vielleicht ist auch für Sie eine passende Fördermaßnahme möglich.

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Erhöhung des Pflegekosten - Zuschusses auf bis zu 4.000 €

» Stand 1. Januar 2015

 

Am 1. Januar 2015 erfolgte dank der Einführung des Pflegestärkungsgesetzes eine Erhöhung für diverse notwendige Sach- und Pflegeleistungen. In diesem Zuge profitieren Pflegebedürftige nun auch von der Erhöhung des Zuschusses für barrierefreie Umbaumaßnahmen von bisher 2.557,- € auf nun bis zu 4.000,- € Bezuschussung.

 

Wichtige Voraussetzungen

Um den Zuschuss zu erhalten, ist die Einstufung in eine Pflegestufe erforderlich. Je nach Einstufung des Pflegeversicherten in eine der Pflegestufen 0, 1, 2 oder 3 kann seit dem 1. Januar 2015 ein Zuschuss von bis zu 4.000,- € gewährt werden. Darüber hinaus kann eine Vervielfachung des Zuschusses durch die Pflegekasse erfolgen, sofern mehrere pflegebedürftige Personen zusammenwohnen. Ein pflegebedürftiges Ehepaar kann somit nach Erfüllen aller Voraussetzungen beispielsweise bis zu 8.000,- € Zuschuss erhalten. Nähere Informationen hierzu können Sie auch der unten angefügten Grafik des Bundesministeriums für Gesundheit ersehen.

 

Kein Rechtsanspruch für Bezuschussung

Bitte beachten Sie, dass es auf den Zuschuss der Pflegekasse keinen rechtlichen Anspruch gibt. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Zuschuss durch die Pflegekasse bewilligt wird, ist jedoch in den meisten Fällen hoch, sofern die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

 

Beantragung des Zuschusses

Sollten Sie noch keine Pflegeleistungen beziehen, so stellen Sie bitte noch vor dem Kauf Ihres Beförderungsmittels einen Antrag bei Ihrer zuständigen Krankenkasse (Pflegekasse). Die Beantragung des Zuschusses ist in aller Regel unproblematisch. Sie müssen sich lediglich von Ihrer Pflegekasse das Formular zur Bezuschussung von pflegegerechten Umbauten zukommen lassen, dieses ausfüllen und an diese Stelle zurücksenden.

 

 

Zur Website des Bundesministeriums für Gesundheit - Pflegestärkungsgesetz 2015

 

 

KFW-Fördermittel für Homelifte, Treppenlifte und Hebebühnen

 

Erhöhung des Zuschusses ab dem 19.11.2015

 

Die Bankengruppen der KfW bietet seit dem 19. November 2015 einen reformierten Zuschuss zum Thema „Altersgerecht Umbauen - Kredit 159“. Mit der erhöhten Zuschussvariante werden alle Altersgruppen angesprochen.  Ziel ist es, Menschen einen möglichst langen Verbleib in der gewohnten Umgebung zu sichern, aber auch für Menschen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität kommt er zugute. Darüber hinaus bieten die Bankengruppen der KfW eine Bezuschussung des Schutzes vor Wohnungseinbruch. Beide Zuschussvarianten seien sogar frei kombinierbar.

 

Da sich die Förderung auf barrierereduzierende Maßnahmen bzw. den Kauf umgebauter Wohnräumlichkeiten konzentriert, können Sie den Kauf Ihres Lift Reith Homeliftes, Treppenliftes oder Ihrer Hubbühne noch bequemer investieren. Klicken Sie hier, um das Formular der KfW-Bankengruppe zur Beantragung des Zuschusses zu öffnen.

 

 

Wie hoch ist der Zuschuss?

 

  • Nunmehr erhalten private Eigentümer und Mieter einen Zuschuss von 10 % der förderfähigen Investitionskosten, die maximal 5.000 Euro pro Wohneinheit betragen dürfen (vorher 8 % und max. bis zu 4.000 €/Wohneinheit)

 

  • Für den Standard „Altersgerechtes Haus“ wurde der Zuschuss von damals 10 % auf nun 12,5 % der förderfähigen Kosten erhöht, wobei die Grenze nunmehr auf maximal 6.250 Euro pro Wohneinheit angestiegen ist (vorher 5.000 Euro/Wohneinheit)

 

 

Was wird gefördert?

 

Gefördert werden barrierereduzierende Maßnahmen in bestehenden Wohngebäuden, die laut der Maßnahmen in den Förderbereichen 1-7 beschrieben sind oder die zur Herstellung der Barrierefreiheit gemäß DIN 18040-2 benötigt werden oder auch zum altersgerechten Umbau/Neubau des Hauses.

 

Ebenso werden Maßnahmen zum Wohnungseinbruchsschutz gefördert, soweit sie mit barrierereduzierenden Maßnahmen im unmittelbaren Zusammenhang entstehen.

 

Ausschlaggebend für den Zuschuss ist die nach der Sanierung entstandene Anzahl an Wohneinheiten.

 

  • Sofern keine neue Wohneinheit entsteht, ist auch die Erweiterung bestehender Gebäude (z. B. Anbau eines Außenaufzuges) förderfähig. In der Erweiterung oder im Ausbau neu entstehende Wohneinheiten werden lediglich durch das Programm „Energieeffizient Bauen“ (Programmnummer 153) gefördert.

 

  • Hinsichtlich unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden oder auch Gebäuden mit anderen erhaltenswerten Bausubstanzen im Sinne des § 24 Absatz 1 EnEV sind durch Erweiterung oder Ausbau neu entstehende Wohneinheiten als energetische Sanierung (Programmnummer 151/152 sowie 430) förderfähig. Nicht als Erweiterung förderfähig sind Anbauten, die ein eigenständiges neues Gebäude bilden oder durch die der Denkmalschutz des Gebäudes eingeschränkt bzw. entfernt wird.

 

» Weitere Hinweise zu förderfähigen Maßnahmen finden Sie auch unter www.kfw.de als PDF zum Downloaden.

 

Ferienhäuser/Wohnungen, Wochenendhäuser sowie Pflege- und Altenheime werden nicht gefördert, wenn sie unter die Anwendungsbereiche des Heimgesetzes (§1 HeimG) oder unter entsprechende Vorschriften nach den Heimregelungen der Länder fallen.

 

 

Wer kann einen Antrag stellen?

 

Alle Träger von Investitionsmaßnahmen,  z. B. Privatpersonen (auch Mieter), Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, auträger, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Contracting-Geber (Investor)

  • an selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden sowie Eigentumswohnungen.
  • Ersterwerber von neu barrierereduzierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen innerhalb von 12 Monaten nach Bauabnahme.

 

 

Wie erfolgt die Antragstellung?

 

Vor Beginn des Vorhabens stellen Sie Ihren Antrag direkt bei den - von der KfW Bankengruppe angeschlossenen - Banken, Sparkassen und Versicherungen.

Das Beratungsformular zum Antrag "Altersgerecht Umbauen - Kredit (159) zur Absprache mit der zuständigen Bank finden Sie hier

 

 

Wenn Sie sich für ein Förderprogramm der KfW Bankengruppen entscheiden, welches u. A. die vertikale Erschließung/Überwindung von Niveauunterschieden ermöglichen soll, so sollten Sie die folgenden technischen Mindestanforderungen in Bezug zu Ihrem gewünschten Fahrstuhl einhalten:

 

Fahrstühle müssen Geschosse stufenlos erschließen. Sollte dies baustrukturell nicht möglich sein, können Zwischengeschosse erschlossen werden.

 

Die Kabineninnenmaße sollten mindestens 1,10 m in der Breite und 1,40 m in der Tiefe vorweisen können. Sollte dies baustrukturell nicht möglich sein, müssen die Kabinen mindestens 1,00 m in der Breite und 1,25 m in der Tiefe vorweisen können. Dann sind in diesem Falle aber Fahrstühle mit über Eck angeordneten Türen nicht zulässig.

 

Die Aufzugskabinentüren sollten eine Durchgangsbreite von mindestens 0,90 m vorweisen. Sollte dies baustrukturell nicht möglich sein, muss die Durchgangsbreite mind. 0,80 m breit sein.

 

An allen Zugängen sollte ein Bewegungsraum von mindestens 1,50 m in der Tiefe vorhanden sein. Sollte dies baustrukturell nicht möglich sein, so muss eine Tiefe von mindestens 1,20 m aufweisbar sein.

 

Fahrstühle müssen mit horizontalen Bedientableaus mit einer Bedienhöhe von 0,85 m bis 1,05 m über dem Kabinenboden ausgestattet sein. Sollte dies baustrukturell nicht möglich sein, können vertikale Bedientableaus bis maximal 1,20 m über dem Kabinenboden verbaut werden. Dies gilt ebenfalls für Bedienelemente in den erschlossenen Stockwerken.

 

Die Bedientableaus müssen mit ausreichend großen Befehlsgebern ausgestattet sein und über eine Notrufunktion sowie Alarmfunktion verfügen.

 

Bitte beachten Sie unbedingt:

Noch vor dem Start der Umbaumaßnahme - also auch noch vor der Unterzeichnung des Kaufvertrages - sollten Sie den KfW - Zuschuss beantragen !!

 

Detailliertere Informationen zu den Fördermöglichkeiten finden Sie auf den Internetseiten der KfW unter: www.kfw.de

Die komplette Formular-Sammlung mit allen Förderungen zum barrierefreien Bauen und Wohnen können Sie hier als PDF herunterladen:  Formular-Sammlung KfW

 

Tilgungsrechner der KfW für Altersgerecht Umbauen

(Quelle und Urheber der Bilder: KfW Bankengruppe, www.kfw.de / https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/F%C3%B6rderprogramme-(Inlandsf%C3%B6rderung)/PDF-Dokumente/6000003092_M_159_AU_Anlage-TMA.pdf)

Landesförderung für Homelifte, Treppenlifte und Hebebühnen von Lift Reith

Das einkommensabhängige Baudarlehen mit dem Regionalbonus.
Gefördert werden können Neubauten sowie der Ersterwerb eines Eigenheimes (betrifft ausschließlich die Hauptwohnung, keine Förderung von zweiten oder Einliegerwohnungen) und Eigentumswohnungen, ebenso wie Ausbau und/oder Erweiterung (beispielsweise von Dachgeschossen).

Ausgeschlossen ist grundsätzlich auch meist derjenige, der bereits Wohneigentum besitzt oder im Vorfeld schon gefördert wurde. Auf Grundlage des "Gesetz über die soziale Wohnraumförderung ( WoFG)" bestimmt jedes Bundesland selbst, wie viel Geld für welche Maßnahmen zur Verfügung gestellt werden kann.

Dabei werden in der Regel zusätzliche Fördermittel für Schwerbehinderte zu Wohnungsbaufördermaßnahmen unter Berücksichtigung deren Behinderungsgrades und/oder deren Einkommensgrenzen ermittelt.

Berechtigt sind Haushalte mit mindestens einem Kind oder einem schwerbehinderten Angehörigen, wenn er häuslich pflegebedürftig ist und abhängig vom Grad der Behinderung.


Besondere Hinweise:

(Quelle: HyperJoint GmbH)

 

Zeitpunkt der Antragsstellung

» I. d. R. erhalten Sie die Förderung nur, wenn Sie bei Antragsstellung Ihren Bau noch nicht begonnen und noch keinen Kaufvertrag unterschrieben haben.

 

Einkommensgrenzen

» Für die Vergabe der Förderung gelten Einkommensgrenzen. Die Höhe variiert in den Bundesländern. In einigen Bundesländern ist unter bestimmten Voraussetzungen eine Überschreitung dieser Grenze möglich.

 

Fördermittelantrag

» Die Mittel werden nach dem Eingangsdatum oder nach sozialer Dringlichkeit vergeben. Verschieben Sie Ihre Baumaßnahme aufs nächste Jahr. Es gibt keinen Rechtsanspruch.

 

Eigenbeteiligung

» Es ist ein Nachweis von Eigenkapital zu erbringen, variierend nach Bundesland, zwischen 10 bis 25 %. Teilweise werden auch Eigenleistungen am Bau anerkannt. Möglich sind auch Mittel aus anderen Zuschussquellen, wie Versicherungen.

 

Monatliche Belastung

» Geprüft die monatliche Belastung. Diese liegt bei rund 750 - 850 € für einen Zweipersonenhaushalt und zusätzlich bei ca. 200 - 300 € für jedes weitere Familienmitglied. Auch hier gibt es Unterschiede von Bundesland zu Bundesland.

 

Wohnungsgröße

» Die Größe der zu fördernden Wohnung muss entsprechend ihrer Zweckbestimmung angemessen sein. Bedarfsermittlung Wohnfläche und Wohnungsgrößen §10. Es ergibt sich bei einem Einfamilienhaus für einen 4-Personen-Haushalt eine Größe von max. 130 m² Wohnfläche. Orientiert sich die Förderung an der Wohnungsgröße, wird eine noch kleinere Fläche zugrunde gelegt (bei 4 Personen meist 90 m²). Hier können Sie als Behinderter speziell auf Ihren erhöhten Platzbedarf hinweisen.

 

Wohnungsbauprämie

» Die Prämie nach dem Wohnungsbau-Prämiengesetz (WoPG) beträgt 8,8% auf jährliche Einzahlungen bis zu maximal 512 € bei Ledigen, 1.024 € bei Verheirateten. Die Einkommensgrenzen für die Gewährung der WoP liegen bei 25.600 € für Ledige, 51.200 € für Verheiratete zu versteuerndem Jahreseinkommen.

 

Behindertengerechter Umbau Ihrer Wohnung

 

» Umbauten zur Erlangung einer Wohnung, die den besonderen Bedürfnissen des Behinderten entspricht. Abhängig vom Einkommen und Vermögen des Antragstellers. Bei Vorliegen der Voraussetzungen als Zuschuss oder Darlehen möglich.

 

Wohn-Riester

» Wer Wohneigentum kaufen oder bauen möchte, der kann Fördermittel nach dem Eigenheimrentengesetz (Wohn-Riester) erhalten. Voraussetzung für den Erhalt dieser Fördermittel ist, dass das zu erwerbende oder zu kaufende Haus oder die Wohnung selbst genutzt werden. Eine Vollzulage kann vom Haus- oder Wohnungseigentümer u. A. bezogen werden, sofern vier Prozent des Vorjahres-Brutto-Einkommens, bis zu einer Höhe von 2.100 Euro, in einen Riester-Bausparvertrag eingezahlt wurden.

 

Seit Juli 2013 ist es nun auch möglich, das Wohn-Riester für altersgerechte oder behindertengerechte Umbaumaßnahmen, wie zum Beispiel für den Einbau eines barrierereduzierenden Behindertenaufzuges oder Treppenliftes, zu nutzen.

 

Zuständige Wohnungsbauförderungsstellen des Landes Hessen (PDF ca. 206 kb)  Quelle: WI Bank Hessen

 

Regionale Förderungen

Neben den staatlichen Fördermaßnahmen bieten auch einige Bundesländer ihrer Bevölkerung Förderungen zum Erwerb von Homeliften, Treppenliften und Rollstuhlliften an.
 

Vor allem die Bundesländer Hamburg, Hessen, Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein haben diverse Fördermöglichkeiten zur uneingeschränkten und barrierefreien Nutzung von Immobilien erlassen.

 

Daneben gibt es zudem auch von regionaler Seite in der Region Hannover sowie durch die Stadt Mannheim Unterstützungen in Form von Zuschüssen und Darlehen.


Bitte informieren Sie sich zu Ihrem individuellen Bedarf bei der für Sie zuständigen Institution, damit auch Sie von den hiesigen Fördermaßnahmen profitieren können.

 


Hessische Wohnungsbauförderungsstellen

 

Klicken Sie auf das nachfolgende Bild um sich die PDF zu den Wohnungsbauförderstellen des Landes Hessen bereitgestellt von WI Bank herunterzuladen:

Für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der nachfolgenden PDF übernehmen wir keine Haftung. Bitte wenden Sie sich für Fragen direkt an die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen.

 

Zuständige Wohnungsbauförderungsstellen für die Förderung von barrierefreiem Wohnraum

Pflegegeldrechner zur Förderung von Homeliften, Treppenliften und Hebebühnen

Gerne empfehlen wir Ihnen zur Berechnung des Ihnen möglichen Pflegegeldes den Pflegegeldrechner der Firma Hyperjoint.

Dieser Pflegegeldrechner informiert Sie darüber hinaus auch über die aktuelle Gesetzeslage.

Steuerliche Vorteile für den behindertengerechten Umbau

Wer als Steuerzahler einen behindertengerechten Umbau der eigenen Wohnräumlichkeiten vornehmen möchte, jedoch die Kosten nicht von der Krankenkasse ersetzt bekommt, der kann den entstandenen Aufwand auch in der eigenen Steuererklärung als sogenannte "Außergewöhnliche Belastung" steuerlich geltend machen.

Hierbei beteiligt sich das Finanzamt mit steuerlichen Vorteilen an den eigenen Finanzierungsvorstellungen. Selbiges gilt gleichermaßen, wenn im eigenen Haushalt beispielsweise ein behindertes Kind untergebracht ist und ein Umbau der Wohnung daher unumgänglich wird.


!! Voraussetzungen für den Steuerbonus !!

Der Steuerzahler muss die Finanzierung der Umbaukosten bis zu einem gewissen Grad selbst tragen.

Durch das zuständige Finanzamt werden nämlich nur dann Steuervorteile gewährt, wenn der Bauaufwand eine von Familienstand und Einkommen abhängige zumutbare Eigenbelastung übersteigt. Nach der Rechtsprechung der Steuergerichte dürfen die vorgenommenen Umbauten den Verkehrswert des Hauses nicht wesentlich erhöhen.

Voraussetzung ist allerdings, dass mindestens ein Bewohner erheblich in seiner Bewegungs- oder Gehfähigkeit beeinträchtigt ist und dieser Umstand durch einen Eintrag im Schwerbehindertenausweis nachgewiesen wurde.

Alternativ akzeptiert das Finanzamt auch ein vor dem Einbau ausgestelltes ärztliches Attest, in dem die medizinische Notwendigkeit der Anschaffung bestätigt wird. (ddp; 01/2005)
(Quelle: http://www.contergan-karlsruhe.de)

 

Hilfreiche und interessante Informationen bietet Ihnen auch das Portal http://rehadat-hilfsmittel.de - schauen Sie doch einfach mal rein!!

Förderungen durch diverse Trägergruppen

Erfahrend Sie nachfolgend, welche weiteren Trägergruppen Ihnen je nach Unfallhergang zudem Fördermaßnahmen anbieten können:

 

Unfallgeschädigte Personen:

  • Die Berufsgenossenschaften bei Schädigungen im Sinne von Arbeitsunfällen

 

Wegeunfälle / Berufskrankheiten:

  • Das Versorgungsamt
  • Die gegnerische Haftpflichtversicherung bei Fremdverschulden

 

Kriegsopfer / Wehrdienstverletzte:

  • Die Hauptfürsorgestelle
  • Der Landeswohlfahrtsverband

Fragen Sie uns!

Sie haben noch Fragen zu Förderungen, Bezuschussung, Darlehen oder generell zu den Möglichkeiten des Erwerbs unserer Produkte?

Gerne erreichen Sie unser kompetentes Beratungsteam gebührenfrei* unter der Rufnummer 0800 - 677 977 0.

Oder senden Sie uns Ihre Fragen gerne auch per E-Mail an info[at]lift-reith.de - wir nehmen uns Ihrem Anliegen sehr gerne an!!

 

*nur kostenlos aus dem deutschen Festnetz